Jäckel – Immobilien feiert 2020 das 49-jährige Bestehen sowie 71 Jahre Tätigkeit im Baubereich

In der Nachfolge des elterlichen Hoch- und Tiefbauunternehmens Otto Jäckel in Dillenburg, das vom 20.01.1949 bis zum 30.09.1965 bestand und von dem Vater, dem Bauingenieur für Hoch- und Tiefbau,  Gauturnwart, Bezirksboxwart und Gewerbelehrer Otto Jäckel gegründet und nach dessen Tod 1954 von seiner Witwe Hildegard geb. Gerhardt  und ab 1958 gemeinsam mit dem Stiefvater, dem Dipl.-Ing. für Hoch- und Tiefbau Horst Kirschner bis zu dessen schwerer Erkrankung weitergeführt wurde, gründete Udo Jäckel, gebürtiger Dillenburger, am 15.04.1971 sein erstes Immobilienbüro in Dillenburg.

Nach dem Besuch der Grund- und Mittelschule in Dillenburg und der Wirtschaftsoberschule in Gießen mit Abschluss Wirtschaftsabitur hatte er verschiedene Praktika und Tätigkeiten in Steuerberatungs- und Gewerbebetrieben, im elterlichen Bauunternehmen sowie bei verschiedenen Banken absolviert und  Wirtschaftswissenschaften (Volks -und Betriebswirtschaft) an den Universitäten in Gießen und Marburg studiert.

1973 folgte die Eröffnung der Büros in Gießen und Hagen, 1978 in Bad Endbach-Hartenrod.

Tatkräftig unterstützt beim Aufbau der Betriebe wurde Herr Jäckel von seiner Mutter Hildegard Kirschner, seiner Tante, der Fremdsprachenkorrespondentin Hella Graf sowie weiteren Verwandten und Mitarbeitern. Der Leiter der Buchhaltung war von Beginn an bis zu seinem Tod 2019 der Industriekaufmann und Bilanzbuchhalter Alfred Kaiser.

In den Betrieben beschäftigt man sich mit dem Nachweis und der Vermittlung von Objekten aus öffentlichem, gewerblichem und privatem Besitz, aus Konkursmassen und Zwangsversteigerungen im In- und Ausland, wobei auch der Entwurf der Kaufverträge und die Begleitung beim notariellen Abschluss der Kaufverträge für die Mitarbeiter selbstverständlich ist. 

Bei Bedarf werden den Käufern oder Mietern auch Finanzierungen über Banken, Versicherungen und Bausparkassen angeboten, wenn sie ihre bisherigen Bank- oder Sparkassenverbindungen nicht nutzen wollen.

Ein besonderes Augenmerk ist jedoch die Abwendung von Zwangsversteigerungen durch entsprechende Verhandlungen mit den Gläubigern und der vor der Versteigerung stattfindende freiwilligen Verkauf durch den Eigentümer.

Auch in diesen Fällen besteht das Entgelt in der Regel nur aus einer reinen Käufererfolgsprovision.

Die reine Käufererfolgsprovision, von Udo Jäckel durch die Freistellung des Verkäufers von allen Kosten bei entsprechender vertraglicher Gestaltung seit 1972 angeboten, sicherte dem Unternehmen in der Vergangenheit selbst in Rezessionszeiten einen guten Auftragsbestand und gute Umsätze.

Die Aufnahme des Passbildes von Herrn Jäckel in die Werbung, durch das der Leser erfuhr, wer dieser Anbieter ist, war zur damaligen Zeit sowohl in Deutschland wie auch in Spanien etwas Erstmaliges und wurde später von allen Banken, Versicherungsgesellschaften usw. für ihre Mitarbeiter übernommen.

Hauptbetätigungsländer waren neben Deutschland bisher Spanien, Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich, Ungarn und die Türkei.

Das heute von Rita Jäckel geb. Kaiser geleitete Unternehmen, gestrafft durch die Änderung der früher eigenständigen Büros in Annahmestellen, weitet seine Interessen zurzeit sowohl in der Türkei als auch in Spanien aus. In Spanien waren die Jäckel-Immobilienbetriebe schon vor über 30 Jahren in deutschsprachigen Zeitungen werbend tätig und danach der erste deutschsprachige Anbieter ihrer Tätigkeiten im Rundfunk.

Auch mit Immobilienfirmen in Griechenland bestehen nach der Änderung der Immobilienerwerbs-Möglichkeiten durch Ausländer nun neue Kontakte. Weitere Erwerbsmöglichkeiten für Immobilien durch die Jäckel Immobilienbetriebe wurden neuerdings in Mexico und den USA geschaffen.

Weiter ausgedehnt wurden auch die Dienstleistungsangebote in den Bereichen Betriebs- und Haushaltsauflösung und Baustellenbetreuung mit entsprechenden Fahrzeugen.

Für kurzfristige kleinere Umzüge können den Kunden Fahrzeuge und PKW-Anhänger zur Verfügung gestellt werden.

Frau Jäckel wird in der Firmenführung von ihrer Tochter Jacqueline Varchulik, gelernte Bürokauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin Englisch, Immobilienconsultant, Hausverwalterin, WEG-Verwalterin, staatlich geprüfte Betreuerin, Ausbilderin,

und dem Sohn, MBA Master of Business Administration und Diplom-Wirtschaftsinformatiker Otto C.E. Jäckel, Ausbilder, unterstützt. Dieser hat für seine bemerkenswerte Diplomarbeit eine Prämie der „Creditreform Pforzheim“ erhalten. Zuvor war er bei Computer- und weiteren Firmen im heimischen Raum sowie der France – Telekom Tochter „Etrali“, einem Spezialunternehmen für Telefoncomputer und weltweite Telefonverbindungen im Börsen- und Bankenbereich in Frankfurt tätig. Jäckel ist Absolvent der Fachhochschule Gießen-Friedberg, heute THM Technische Hochschule Mittelhessen, die im Bereich Informatik in einem bundesweiten Vergleich der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ als vorzügliche akademischen Ausbildungsstelle den dritten Platz belegte. Seine Ausarbeitung befasste sich mit dem Thema „Prognose des Erfolgs von Inkassofällen bei Privatpersonen“.

In sechsmonatiger Tätigkeit hatte er zuvor bei der Creditreform Pforzheim mehr als 118.000 interne Akten und zusätzlich externe Daten bei dem Creditreform – Dachverband und bei weiteren Inkassofirmen geprüft.

Er besuchte in Dillenburg Grund- und Realschule sowie das berufliche Gymnasium der kaufmännischen Schulen, das er mit der allgemeinen Hochschulreife abschloss.

Seinen Zivildienst leistete er in der Chirurgischen Abteilung im Friedrich-Zimmer-Krankenhaus Herborn.

Otto C.E. Jäckel erhielt von der früheren FH Deggendorf, heute HDU (Hochschule Deggendorf University of Applied Sciences) ,der im April 2007 im deutschen Ranking der Zeitschrift „Karriere“ und der Zeitung „Handelsblatt“ in den Bereichen Betriebswirtschaft und Informatik an Nummer 1 stehenden bayrischen Spitzenfachhochschule, an der er an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik studierte, den akademischen Grad MBA für Unternehmensgründung, Unternehmensführung und Unternehmensnachfolge. Seine Masterthesis verfasste er zum Thema „Die Zukunft des Immobilienmarktes unter besonderer Berücksichtigung demografischer Faktoren“. Dem ging ein 2-jähriges Aufbaustudium mit den Zugangsvoraussetzungen eines Diplomabschlusses mit mindestens „gut“ und einer nachfolgenden mindestens 2-jährigen beruflichen Tätigkeit voraus. Zugelassen waren zu dem Studium nur 12 Studenten, davon 11 aus Bayern.

Jetzt arbeitet er im Jäckel-Immobilien Büro in Dillenburg und in der seit 1999 bestehenden Immobilien – Annahmestelle in Hebertsfelden in Niederbayern und als Dozent und Qualitymanager bei dem Bildungswerk der hessischen Wirtschaft in Dillenburg.

Sozial ist die Familie Jäckel besonders in der Hilfe für sozial Bedürftige und in der Obdachlosenhilfe und Wiedereingliederung von Obdachlosen in das Berufsleben tätig. Grundlage dafür ist immer zuerst der Nachweis eines festen Wohnorts, das Finden einer geeigneten Wohnung. Eng ist hier auch die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Integration und Soziales des Lahn-Dill-Kreises.

Das Unternehmen beschäftigt sich heute verstärkt mit der Verwertung notleidender Objekte bei Zwangsversteigerungen im Auftrag von Banken, Versicherungen und Bausparkassen und von Firmen und Privatpersonen.

Die Tochter Jacqueline Varchulik, Bürokauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch, ist Ausbilderin, Ausbildungsbeauftragte für das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft. Sie leitet die Praktikanten- und Lehrlingsschulung der Jäckel Immobilienbüros und steht weiter im Verkauf, der Vermietung und Verwaltung sowie in der Baustellenbetreuung im Unternehmen zur Verfügung.

Ihr Ehemann Jason P. Varchulik hat an einem amerikanischen College die Ausbildung zum CAD- Zeichner abgeschlossen und steht für die Erstellung von Bauzeichnungen als Finanzierungsunterlagen, Bestandsermittlungen und Baustellenbetreuung zur Verfügung. Er bemüht sich zurzeit um die Zusammenarbeit mit amerikanischen Immobilienunternehmen.